From Ancient to Modern Times. Highlights of German Coins and Medals, Holy Roman Empire and Papal States.
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Karl I. (IV.), 1346-1378. Goldgulden ohne Jahr, Kuttenberg. 3.55 g. Vs.: Hüftbild Karls mit hoher Bügelkrone, Zepter u. Reichsapfel v. v. Rs.: Gekrönter, doppelschwänziger böhmischer Löwe n. l. Castelin 8, Donebauer 835, Fr. 2.
Sehr selten. Leicht gewellt, gutes sehr schön
Karl IV. entstammte dem Haus Luxemburg und wurde am 14. Mai 1316 in Prag geboren. 1347 wurde er als Karl I. zum König von Böhmen und 1355 zum Kaiser des Römisch-Deutschen Reiches gekrönt. Er zählt zu den einflussreichsten Herrschern seiner Zeit und war ein bedeutender Förderer der Künste und Wissenschaften. Unter seiner Herrschaft entwickelte sich Prag zum politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum des Reiches. Er veranlasste unter anderem den Bau der Prager Neustadt, der Karlsbrücke und dem Veitsdom. Darüber hinaus gründete er hier im Jahr 1348 die erste deutschsprachige Universität. Im Jahr 1356 verabschiedete Karl mit der Goldenen Bulle das wichtigste Verfassungsdokument des Alten Reiches. Ein Gesetzeswerk, das die Modalitäten der Wahl des römisch-deutschen Königs durch sieben Kurfürsten festlegte und das bis zum Ende des Reiches im Jahr 1806 Anwendung fand.
